Reiterverein Eppelheim 1929 e.V.

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75 Jahre Reiten in Eppelheim
Die Zeit von 1926-1933
Im Jahre 1926 wurde in Eppelheim der Jung-Landbund gegründet.
Aus Mitgliedern
dieses Vereins, ist im Frühjahr 1929
der
Reiterverein
Eppelheim hervorgegangen. Die Gründung fand
im Gasthaus „Zum Löwen" in
Eppelheim statt, wobei zum 1.
Vorsitzenden Landwirt Georg Friedrich
Stephan
gewählt wurde. 2. Vorsitzender
und gleichzeitig Kassier wurde Ludwig
Stephan und Schriftführer Philipp
Riegler.
Zum 1. Reitlehrer wurde Friedrich
Sauer ernannt und 2. Reitlehrer war
Karl Fießer.
Der 1.
Vorsitzende trat nach 1 -jähriger Tätigkeit von seinem Posten zurück. An seine
Stelle wurde Landwirt Philipp Jakob Stephan II.
berufen, welcher dieses Amt bis zur Auflösung des Vereins
inne hatte.
Der
Reitplatz
befand sich
damals am
„Langen Stein" nahe der heutigen Autobahn,
die Turniere wurden
auf dem früheren
Fußballplatz
der
Spvgg. 1910
Eppelheim und auf dem alten Schulhausplatz
durchgeführt.
Der alte Eppelheimer Fanfarenzug 1932.
v.l. Georg Holz, Fritz Wiegand, Georg Barth, Wilhelm Fießer Foto: Archiv RVE
Eppelheimer Teilnehmer beim Ausflug des R.R. „Badische Pfalz" zu
Dr. Raupach nach
Bingen
1931
Foto: Archiv RVE
Es
wurden
regelmäßig Versammlungen
und
Übungsstunden abgehalten.
Das vorhandene
Pferdematerial bestand vorwiegend
aus schweren Kaltblütern.
Mit Stolz wird heute noch berichtet,
dass
die „Eppler Reiter" den
1. Reitfanfarenzug
im ebenfalls 1929 gegründeten
Reiterring „Badische Pfalz" besaßen.
Der Reitsport auf ländlicher Basis aufgebaut,
hatte im Raume südwestlich von
Heidelberg
bereits schon eine solche Verbreitung
und Bedeutung erlangt, dass
weit
blickende Männer
zur Gründung einer regionalen
Dachorganisation schritten.
Die Reitervereine HD-Kirchheim, Sandhausen,
Plankstadt und Eppelheim
schlossen sich zum
Reiterring „Badische Pfalz"
zusammen, der ältesten reiterlichen Vereinigung
in Baden.
Leider muß in diesem Rahmen auf nähere Einzelheiten verzichtet werden, da von
der Vorkriegszeit keine
Unterlagen mehr auffindbar waren. Soweit noch festgestellt
werden konnte, zählte der Verein damals 34 Mitglieder.
Die Zeit von 1948 – 1964
In der Zeit von 1933
bis 1948
musste aus
politischen Gründen auf die ländliche
Sportreiterei
verzichtet werden.
Für den Einzug und die Einweihung der neuen Glocken beider Konfessionen
am 14.
November 1948,
wurden fast alle Eppelheimer Pferde zu
einem großen Festzug gesattelt.
Das war Grund und Anlaß zur Wiedergründung
des Reitervereins. Einige beherzte
Männer
- an ihrer Spitze Wilhelm Fießer und Linus Wiegand -
machten sich
an die Vorarbeit und
am 20. Dezember 1948
fand dann im Gasthaus „Zum Löwen"
die Gründungsversammlung statt.
Zum 1. Vorsitzenden
konnte Ernst Zwirn gewonnen werden, 2. Vorsitzender wurde Wilhelm Fießer,
Schriftführer Ludwig
Stotz, Kassier Linus Wiegand und Reitlehrer
Peter Heidt.
Eine vorbereitete Satzung
-
angelehnt an
die Satzung des RV Walldorf
wurde beraten
und einstimmig in Kraft gesetzt.
Die nachfolgend aufgeführten Pferdefreunde haben sich bei der Wiedergründung in die Mitgliederliste eingetragen:
Zwirn, Ernst; Fießer,
Wilhelm; Stotz, Ludwig; Wiegand, Linus; Heidt, Peter; Fießer, Helmut;
Fießer, Wilhelm II; Gießer, Peter; Holz, Jakob; Müller, Günter; Ottenbacher,
Wilhelm;
Schlampp, Heini; Stephan, Georg; Stephan, Rudibert; Treiber, Oskar; Zobel,
Heini.
Die
größte Sorge bereitete damals die Beschaffung eines geeigneten Reitplatzes.
Für den Anfang mußte man sich mit verschiedenen Äckern
begnügen.
Als 1.
stellte Wilhelm Fießer einen Acker hinter dem Haus von Hermann Schuhmacher zur
Verfügung;
zur 1. Reitstunde erschienen mit Jakob Holz, Heini Schlampp
und Heini Zobel 3 Reiter.
Da dies nur ein Provisorium sein konnte, sah man sich erneut
nach einem geeigneten Gelände um.
Da auf dem Sportplatz des ASV Eppelheim der hintere Teil -
ca. 20 x 30 Meter - nicht genutzt wurde,
hat man sich mit den Herren Jakob Riegler und Peter Stotz in
Verbindung gesetzt und auch eine Zusage zur Benützung erhalten.
Der
Reitbetrieb bekam nun größeren Zulauf und am Ostermontag 1949 waren doch schon
11 Teilnehmer anwesend.
Geritten wurde seinerzeit in der Hauptsache auf
Kaltblutpferden, wie sie in der Landwirtschaft benötigt wurden.
Vereinzelt war auch schon das mittelschwere Warmblutpferd
vertreten.
Mit
größter Anstrengung ging man nun an die Vorbereitung des 1. Nachkriegsturniers,
das dann auch am 4. September 1949
mit großem Erfolg abgewickelt wurde.
Freundlicherweise hatte dazu der ASV Eppelheim sein gesamtes Spielfeld zur Verfügung gestellt.
1. Nachkriegsturnier am 4.9.1949 auf dem Sportplatz des ASV.
1. Sieger in der Zugleistungsprüfung 1949 Jakob Zwirn mit „Liesel und Friedet'
Der Reitplatz wurde in Eigenarbeit weiter
ausgebaut, dazu wurde das so genannte „Gänsloch" eingeebnet.
Nach jeder Reitstunde mussten alle Aktiven mit Pickel und
Schaufel zur Arbeit erscheinen.
Als Reitlehrer konnte Erich Veith aus Heidelberg gewonnen
werden, wodurch dem Verein ein weiterer Aufschwung gelang.
Im Jahr 1954 wurde das 25 jährige Jubiläum mit einem größeren
Reitturnier begangen.
Das Pferdematerial veränderte sich immer
mehr zum leichteren Warmblutpferd.
Man sah jetzt öfters Hannoveraner, Holsteiner, Oldenburger
und Württemberger Pferde.
Von Mai bis September zog man nun von Turnier zu Turnier und
es war immer wieder ein erfreulicher Anblick,
wenn die sauber geputzten Pferde – mit den auf Hochglanz
gewienerten Sätteln und Geschirren - eingespannt
vor einer Kutsche oder Fuhrwerk, morgens in der Frühe
aufbrachen und erst spät am Abend
- mit oder ohne Schleife - müde wieder heimkehrten. Der
Reiterverein beteiligte sich auch an allen
Festzügen anlässlich von Vereinsjubiläen und Sommertagszügen
usw. mit Reitern und Kutschen.
Der 1. Vorsitzende Ernst Zwirn trat 1954
von seinem Amt zurück. Er hat für den Verein in den
Nachkriegsjahren große Aufbauarbeit geleistet, wozu seine
Persönlichkeit und sein beachtliches
Pferdefachwissen beitrugen. Auf Grund seiner besonderen
Verdienste wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Seine Stelle übernahm der bisherige 2. Vorsitzende Wilhelm Fießer.
Der langjährige Vorsitzende Ernst Zwirn bei einem Festzug 1951, daneben W. Löser
Die Eppelheimer Reiter 1952 v.r. Reitlehrer E. Veith.
Im Jahre 1956 erklang zum letzten Male die Starterglocke auf dem Turnierplatz des ASV-Geländes.
Anlässlich dieses Turniers konnte eine neue Standarte eingeweiht werden.
Nun musste nach einem neuen Reitgelände Ausschau gehalten werden,
da der ASV Pläne zur Erweiterung seiner Sportanlagen verwirklichen wollte.
Wir hatten volles Verständnis für diese notwendige Entscheidung und waren
dankbar,
dass wir dieses Gelände 7 Jahre benutzen durften.
Die
Gemeinde Eppelheim hat unserem Verein dann das heutige Reitgelände am
Wingertspfad zur Verfügung gestellt,
das sich jedoch in einem äußerst schlechten Zustand befand.
Jahrzehntelang wurde durch die Eppelheimer Bevölkerung
hier Hausmüll und Schutt abgeladen. Sicher ist den älteren
Eppelheimern dieses Gelände noch unter
dem Namen „Stiersloch" bekannt. Zunächst wurde der Platz von
Unrat gereinigt, Wagenladungen mit Glasscherben und
Blechdosen wurden abgefahren und dafür ungezählte Fuhren mit
Sand herangeschafft. Hier haben uns
alle Bulldoggbesitzer und im Besonderen die Firmen Jakob
Zwirn und Linus Wiegand mit Sand und
Baggergestellung sehr hilfreich unterstützt.
Der
eigentliche Turnierplatz wurde zunächst in der Größe von 30 x 40 Meter angelegt,
da sich im
oberen Teil noch eine Abwassergrube befand. Großen Anteil am
Aufbau der Reiterei in Eppelheim
hatte auch der damalige Reitlehrer Erich Veith.
Gedenksteinenthüllung für E. Veith Mai 1959. Bürgermeister Peter Böhm bei seiner Gedenkrede.
Er war
für die jungen Reiter nicht nur ein hervorragender Ausbilder, sondern auch
ein guter Reiterkamerad, der es immer wieder verstand, den
Gemeinschaftsgeist
innerhalb des Vereins zu fördern. Leider ist er allzu früh
aus seinem erfolgreichen
Wirkungskreis in Eppelheim gerissen worden.
Bei einem Ausritt am 2. Weihnachtsfeiertag 1958 verunglückte Erich Veith im Schwetzinger Forst tödlich.
Ein
Gedenkstein an der Unglücksstelle, der Waldweg, sowie die Straße entlang der
Reithalle,
welche beide seinen Namen tragen, erinnern stets an ihn.
Die strukturelle Veränderung in der Landwirtschaft, durch
Vergrößerung und Mechanisierung der Betriebe,
brachte in den folgenden Jahren einen erheblichen Rückgang in
der ländlichen Reiterei,
von der auch Eppelheim nicht verschont blieb.
Einige Vereine unseres Raumes haben diese kritische Zeit
nicht überstanden.
Unentwegte haben die Reiterei und den Pferdebestand in Eppelheim in dieser
schwierigen Zeit aufrecht erhalten,
hier muß man an 1. Stelle Wilhelm Fießer, Rudibert Stephan,
Oskar Treiber und Helmut
sowie Werner Fießer nennen, die auch wieder den Grundstock
für einen Neuaufbau bildeten.
Nach
10 jähriger Tätigkeit trat Wilhelm Fießer als 1. Vorsitzender zurück.
Für seine Verdienste,
besonders um die Wiedergründung und seinen stetigen Bemühungen
zur Erhaltung des Pferdes wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.
Die Zeit von 1964-1979
Mit einer
neu gewählten Vorstandschaft, 1. Vorsitzender wurde der damalige Schriftführer
Wilhelm Löser,
2. Vorsitzender Rudibert Stephan, Schriftführer Heinrich Böhm
und Kassier Peter Gieser wollte man der
Reiterei zu einem neuen Aufschwung verhelfen.
Während
dieser 15 Jahre hatte sich der Verein von einem kleinen ländlichen - fast ohne
Pferd - zu einem
mittelgroßen gut geführten Verein entwickelt, der nach allen
Seiten offen, fast 200 Mitglieder aufweiste.
Davon waren etwa die Hälfte Jugendliche.
In diesem Zeitraum wurde, stets auf gesunder finanzieller Basis, die dafür notwendigen baulichen und sportlichen Voraussetzungen geschaffen:
1964
Vergrößerung und Verschönerung der Reitanlage auf 40 x 70 Meter.
Bepflanzung des Grundstückes mit Bäumen und Sträuchern.
1967
Nochmalige Erweiterung des Turnierplatzes auf 50 x 80 Meter.
1969
Bau der Reithalle mit Stallung, „Reiterstübchen' ; Versammlungs- und
Unterrichtsraum, sowie WC -Anlage.
1972
Neuanlage von 2
Dressurplätzen mit Abreiteplatz und Errichtung eines Richter und Gerätehauses.
Errichtung der Flutlichtanlage.
1973
Erstellung einer Remise mit Pferdeboxen, Dunggrube, Entwässerung und
Befestigung des Hofes.
1979 Erweiterung des vorhandenen Richterraumes, Einbau eines Umkleideraumes und eines Geschäftszimmers.

Am Tag des Pferdes 1966 mit Kameraden aus Wieblingen.
Für die
Erlangung und Finanzierung dieser Maßnahmen halfen uns, außer den beachtlichen
Eigenleistungen
unserer Mitglieder, in dankenswerter Weise die Gemeinde
Eppelheim, hier besonders Bürgermeister Peter Böhm
und dem hilfsbereiten Gemeinderat, die Familie Rudolf Wild,
die Firmen Jakob Zwirn, Linus Wiegand und Josef Eckstein.
Weitere Unterstützung fanden wir bei Architekt Walter
Fischer, der Eppelheimer Geschäftswelt und auch beim Badischen Sportbund.
Der Verein fühlt sich für diese Hilfe stets in großer Dankbarkeit verbunden und verpflichtet.
Quadrille mit 16 Pferden 1973, links Reitlehrer Karl Baur.
Turnier 1977, Bürgermeister Peter Böhm im Gespräch mit Fabrikant Rudolf Wild.
Parallel
zu der erfolgreichen Aufbauarbeit in den zurückliegenden 15 Jahren, hatte sich
auch der Pferdebestand
sehr erfreulich entwickelt. Nachdem es um 1960 herum nur
noch wenige Pferde und Reiter waren,
welche die Eppelheimer Reitertradition aufrecht erhielten,
bewegten sich damals fast 40 Pferde auf der weitläufigen Reitanlage.
Durch
regelmäßigen Übungsbetrieb und ganzjährige Ausbildung in Dressur- und
Springreiten,
durch anerkannte Ausbilder, ist im Verein ein hohes
reitsportliches Niveau erreicht worden,
was auf den Turnieren der näheren und weiteren Umgebung
ständig unter Beweis gestellt wurde.
Das
Fehlen geeigneter Reitlehrer war lange Jahre ein Problem gewesen. Über Peter
Heidt, Werner Benz und Karl Baur,
die einige Jahre die Ausbildung inne hatten, wurde dann der
Reitbetrieb durch Reitlehrer Kurt Krüger aus Schwetzingen
geleitet. Besonders bei der Ausbildung unserer Jugend hatte
er eine geschickte Hand bewiesen.
Die Senioren wurden unter sachkundiger Anleitung von Ringleiter Hermann Krauth mit sichtbarem Erfolg ausgebildet.
Die
ersten Kontakte zum Pferd aber erhielten die meisten Jugendlichen und Junioren
durch das Voltigieren.
Seit 1967 durch den Kauf des 1. Voltigierpferdes „Pucki",
danach auf „Winnetou", wurden ständig 30 - 40 Kinder
durch den Voltigierausbilder Peter Hettinger betreut. Viele
Veranstaltungen wurden durch ihre Auftritte verschönert.
Voltigiergruppe 1971 bei der Halleneinweihung mit Peter Hettinger.
Die Zeit von 1979
–
2004
Der
Reitsport in Eppelheim nahm in diesen Jahren einen rasanten Aufschwung. Der
Pferdebestand wuchs
binnen weniger Jahre auf über 200 an. Die Reitanlage
des Vereins und auch die Privatställe im Ortskern
konnten die Nachfrage nicht mehr abdecken, so dass
zwangsläufig die 3 Reiterhöfe Werner Fießer,
Brigitte und Günter Treiber und Walter Wolf entstanden.
Mittlerweile können wir auf 300 Mitglieder zurückblicken, darunter befinden sich 135 Aktive, 94 Passive und 71 Jugendliche.
Die
jährlichen Reitturniere wurden demzufolge auch immer umfangreicher, die
Starterfelder wurden immer größer
und das Niveau wurde ständig verbessert. Mittlerweile sind
wir schon lange bei einem 3-Tage Turnier angekommen
und mussten sogar im Jahre
2003 mit über 800 Pferden am Start ein 4- Tagesturnier abhalten.
Die
Reitanlage wurde diesen Erfordernissen im Rahmen der finanziellen
Möglichkeiten
ständig angepasst. Beispielhaft sind folgende Baumaßnahmen
aufzuführen:
1985 Installation einer Beregnungsanlage mit Tiefbrunnen
1986 Neuanstrich der Halle und Erneuerung des Hallenbodens
1987 Erneuerung der Toranlagen
1989 Befestigung und Neuanlage der Hoffläche sowie Erneuerung der Hallenbeleuchtung
1991 Neubau der Meldestelle mit Getränkestand
1998 Anbau einer Turnierküche auf der Ostseite der Reithalle sowie überdachter Zuschauerplätze
2002 Erneuerung des Dressurplatzes 20 x 60 m
2003 Erneuerung des Hallenbodens und der Beregnungsanlage
2004 Renovierung der sanitären Anlagen
Die 1. Vorsitzenden seit der Gründung:
1929 - 1930 Georg Friedrich Stephan
1930 Philipp Jakob Stephan II
1948 - 1954 Ernst Zwirn
1954 - 1964 Wilhelm Fießer
1964 - 2002 Wilhelm Löser
2002 - heute Jutta Kocher
Ehrenmitglieder unseres Vereins:
(in alphabetischer Reihenfolge)
Brandel Kurt seit 1996
Brandel Lieselotte seit 1996
Fießer Wilhelm seit 1998
Fischer Walter seit 1991
Hauser Heinz seit 2007
Metzler Elfriede seit 2001
Stephan Georg seit 1998
Wild Hans-Peter seit 2001
Ehrenvorsitzender unseres Vereins:
Herr Wilhelm Löser